Anruf E-Mail Anfahrt Zeiten Kontakt­formular Termin
Rezept Überweisung

Sprechzeiten

  • Sprechzeiten

    Montag 09.00 – 17.00

    Dienstag 09.00 – 17.00

    Mittwoch 09.00 – 17.00

    Donnerstag 09.00 – 17.00

    Freitag nach Vereinbarung

Telefonische Sprechzeiten

  • Telefonische Erreichbarkeit

    24/7 – bitte sprechen Sie eine Nachricht auf den Anrufbeantworter!

    Demnächst täglich variable Telefonzeiten mit direkter Erreichbarkeit!

Empfehlen Sie uns weiter
Teilen Sie unsere Internetseite mit Ihren Freunden.
Vollwertige Mahlzeit mit Makronährstoffen – buntes Essen in Schale auf weißem Hintergrund

Makronährstoffe

Eine gesunde Ernährung ist die Basis eines gesunden Körpers – das gilt auch und besonders für die Zähne. In der Biologischen Zahnmedizin wird großer Wert auf eine ganzheitliche Betrachtung des Körpers gelegt. Dabei spielen die Makronährstoffe eine zentrale Rolle: Proteine, Kohlenhydrate und Fette sind die Bausteine unseres Körpers und tragen maßgeblich zu unserer Zahngesundheit bei. Hier erfahren Sie, warum eine ausgewogene Ernährung für starke Zähne und gesundes Zahnfleisch unerlässlich ist und welche Makronährstoffe eine zahnfreundliche Wirkung haben.

Makro­nährstoffe – die drei Haupt­kategorien

Makronährstoffe, auch als „große Nährstoffe“ bekannt, liefern dem Körper Energie und sind essenziell für den Aufbau und die Reparatur unserer Zellen. Der Fokus auf eine ausgewogene Zufuhr dieser Nährstoffe ist ein zentraler Bestandteil der Biologischen Zahnmedizin. Zunächst geben wir von Biodental Hamburg einen Überblick über die drei Hauptkategorien: Proteine, Kohlenhydrate und Fette.

Proteine: Aufbau und Reparatur für Zähne und Zahnfleisch

Proteine – oder Eiweiße – sind unverzichtbar für die Zellreparatur und den Zellaufbau. Unser Zahnfleisch, die Mundschleimhaut und die Knochenstruktur im Mundbereich profitieren von einer ausreichenden Proteinzufuhr. Der Begriff „Protein“ stammt vom griechischen Wort „proteos“, was so viel bedeutet wie „erstes“ und „wichtigstes“.

Proteine und ihre Bausteine, die Aminosäuren, sind ein integraler Bestandteil von Enzymen, die den Stoffwechsel regulieren, und tragen wesentlich zur Zellregeneration bei. Sie unterstützen außerdem die Entgiftung und fördern die Ausscheidung von Giftstoffen im Körper. Eine ausreichende Proteinzufuhr ist vor allem in Zeiten eines erhöhten Bedarfs z. B. nach Zahnoperationen oder in Phasen hoher Belastung wichtig.

Makronährstoffe - Biologische Zahnmedizin, Hamburg – Dr. Andrea Steffers, M.Sc. - Auswahl proteinreicher Lebensmittel, darunter roher Lachs, rotes Fleisch, Hähnchenbrust, Eier, verschiedene Nüsse, ein Glas Milch, ein Stück Käse sowie Hülsenfrüchte wie grüne und weiße Bohnen und Kichererbsen, arrangiert auf einer hellen Holzoberfläche mit rustikalem Hintergrund.

Für eine gesunde Mundgesundheit sind sowohl pflanzliche als auch tierische Proteinquellen empfehlenswert.

Pflanz­liche Protein­quellen

  • Chlorella: Diese Süßwasseralge enthält über 60 g Protein pro 100 g und liefert ein vollständiges Aminosäureprofil – ideal zur Unterstützung der Regeneration und Entgiftung.
  • Quinoa: Bietet ein vollständiges Aminosäureprofil und eignet sich als pflanzliche Alternative zu tierischen Produkten.
  • Nüsse und Samen: Mandeln, Walnüsse, Kürbiskerne und Hanfsamen sind reich an Proteinen und liefern zusätzlich gesunde Fette und Mineralien.
  • Hülsenfrüchte: Linsen, Erbsen und Bohnen enthalten wertvolle Aminosäuren, sind aber ein häufiges Allergen.
  • Soja: Fermentierte Produkte wie Miso, Natto oder Tempeh (non-GMO) sind reich an hochwertigem Protein und leicht verdaulich.

Tierische Proteinquellen

  • Weiderind: Grasgefüttertes Rindfleisch liefert Proteine mit hoher Bioverfügbarkeit und antientzündlichen Eigenschaften.
  • Eier: Sie bieten die höchste biologische Wertigkeit und enthalten im Eigelb essenzielle Phospholipide.
  • Fische: Kleine, fettarme Sorten wie Sardinen und Makrelen sind reich an Omega-3-Fettsäuren und hochwertigen Proteinen. Empfehlenswert sind auch Lachs (Alaska Wildlachs), Kabeljau und Forelle.
  • Geflügel: Bio-Huhn oder Pute liefert mageres Protein ohne unerwünschte Zusatzstoffe.
  • Molkenprotein: Ideal für Sportler, insbesondere aus Weidehaltung, da es leicht verdaulich und reich an Aminosäuren ist.

Kohlenhydrate: Energielieferanten, die mit Bedacht gewählt werden sollten

Kohlenhydrate (eingedeutschtes Synonym „Carbs“) werden oft kontrovers diskutiert. Grundsätzlich dienen sie als Energielieferant, doch insbesondere kurzkettige Kohlenhydrate (wie Weißmehlprodukte, Zucker, stark verarbeitete Lebensmittel) können den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen. Um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken, wird vermehrt Insulin ausgeschüttet. Dadurch werden starke Schwankungen im Blutzuckerspiegel verursacht, Diese Schwankungen wirken sich negativ auf den gesamten Organismus aus und können entzündliche Prozesse und Stress im Körper fördern.

Sinkt der Blutzuckerspiegel zu stark ab, reagiert der Körper, indem er das Stresshormon Cortisol freisetzt. Dieses sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel wieder auf ein optimales Niveau angehoben wird. Äußerlich kann sich dies durch eine vermehrte Fettansammlung im Bauch- und Hüftbereich bemerkbar machen.

Makronährstoffe - Biologische Zahnmedizin, Hamburg – Dr. Andrea Steffers, M.Sc. - Vielzahl kohlenhydratreicher Lebensmittel, darunter verschiedene Getreidesorten wie Haferflocken, Hirse, Weizenkörner und Buchweizen, Pasta in verschiedenen Formen, Hülsenfrüchte wie Kichererbsen und Linsen, Reis, Maiskörner, Brot und Knäckebrot, alles dekorativ auf einer hellen Oberfläche arrangiert mit Textilien im Hintergrund.

Empfehlenswert sind langkettige Kohlenhydrate mit einem niedrigen glykämischen Index wie Vollkornprodukte, Naturreis und Süßkartoffeln. Sie werden langsamer verdaut, was für einen stabilen Blutzuckerspiegel sorgt. Diese Lebensmittel verhindern starke Blutzuckerschwankungen und damit verbundene Heißhungerattacken. Zudem fördern sie eine gesunde Darmflora, die wiederum die Entzündungsregulation im Körper unterstützt.

Empfehlenswerte Kohlenhydratquellen

  • Natur­reis: Enthält Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien, die nicht nur den Blutzuckerspiegel stabil halten, sondern auch die Mundgesundheit fördern.
  • Quinoa: Dieses glutenfreie Korn liefert nicht nur komplexe Kohlenhydrate, sondern auch hochwertiges Protein und wertvolle Mikronährstoffe.
  • Süß­kartoffeln: Eine nahrhafte Quelle für langkettige Kohlenhydrate mit vielen Ballaststoffen, die zur Stabilisierung des Blutzuckers beitragen.
  • Vollkorn­produkte: Vollkornbrot und Haferflocken liefern Energie, ohne den Blutzuckerspiegel stark zu belasten.

Fette: Schutz vor Entzündungen und wichtiger Energielieferant

Gesunde Fette sind ebenfalls entscheidend für die Zahngesundheit. In der Biologischen Zahnmedizin sind insbesondere Omega-3-Fettsäuren von Bedeutung, da sie entzündungshemmend wirken und den Heilungsprozess unterstützen können.

Makronährstoffe - Biologische Zahnmedizin, Hamburg – Dr. Andrea Steffers, M.Sc. - uswahl gesunder Fettquellen, darunter Avocadohälften, Kokosnüsse, ein Glas mit Olivenöl, eine Schale Kichererbsen, Chiasamen in einem Glas, verschiedene Nüsse wie Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse und Erdnüsse, alles auf einer hellen, marmorierten Oberfläche arrangiert.

Arten von Fetten und ihre Auswirkungen

Gesättigte Fette

Gesättigte Fette wurden lange Zeit als schädlich angesehen, haben jedoch wichtige Funktionen im Körper. Sie sind stabil und eignen sich zum Braten und Kochen. Beispiele:

  • Kokosöl: Enthält mittelkettige Triglyceride (MCTs), die leicht verdaulich sind und Energie liefern.
  • Butter (Schmalz) und Ghee: Reich an fettlöslichen Vitaminen und essenziellen Fettsäuren.

Einfach ungesättigte Fette

Diese Fette sind besonders wertvoll für das Herz-Kreislauf-System und die Zellgesundheit. Sie sollten jedoch nicht zu stark erhitzt werden. Beispiele:

  • Olivenöl: Enthält Polyphenole mit antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften.
  • Avocado: Reich an einfach ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E.

Mehrfach ungesättigte Fette

Zu diesen gehören Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die unterschiedliche Wirkungen haben:

  • Omega-3-Fettsäuren: In Fisch wie Wildlachs, Sardinen und Makrelen sowie in Leinsamen/Leinöl und Chia-Samen. Diese Fettsäuren wirken entzündungshemmend und unterstützen die Heilung.
  • Omega-6-Fettsäuren: Finden sich in Pflanzenölen wie Sonnenblumen- und Rapsöl. Sie wirken entzündungsfördernd und sollten in Maßen konsumiert werden, um ein gesundes Verhältnis zu Omega-3-Fettsäuren zu wahren.

Die Verbindung zwischen Makronährstoffen und Zahngesundheit

Eine ausgewogene Ernährung mit einer guten Mischung aus Protein, Kohlenhydraten und gesunden Fetten kann viel zur Zahngesundheit beitragen. Die Biologische Zahnmedizin setzt genau hier an und unterstützt durch gezielte Ernährung eine nachhaltige Zahngesundheit und Prävention. Wer auf eine ausgewogene Nährstoffzufuhr achtet, profitiert nicht nur von gesunden Zähnen, sondern stärkt den gesamten Organismus.

Makronährstoffe - Biologische Zahnmedizin, Hamburg – Dr. Andrea Steffers, M.Sc. - einen weißen, glänzenden Zahn im Mittelpunkt, umgeben von gesunden Lebensmitteln, die Proteine, Kohlenhydrate und Fette repräsentieren. Zu sehen sind frischer Lachs, Avocadohälften, Mandeln, Pasta, Brokkoli, Kichererbsen, Haferflocken und ein Glas mit Öl, alles auf einer hellen, weißen Oberfläche dekorativ arrangiert.

FAQs Makronährstoffe

Warum sind Proteine wichtig für die Zähne?

Proteine fördern die Zellregeneration und stärken das Zahnfleisch, was essenziell für die Zahngesundheit ist. Eine ausreichende Proteinzufuhr trägt außerdem zur Wundheilung nach zahnmedizinischen Eingriffen bei. Pflanzliche Proteine bieten wertvolle Aminosäuren und enthalten zudem Ballaststoffe, die die Mundflora unterstützen. Sie sind eine nachhaltige und entzündungshemmende Alternative zu tierischen Proteinen.

Kann man durch die Ernährung Karies vorbeugen?

Ja, durch die Auswahl von zahnfreundlichen Lebensmitteln und die Reduktion von Zucker kann das Kariesrisiko gesenkt werden. Eine bewusste Ernährung unterstützt zudem die Stärkung des Zahnschmelzes und der Mundflora. Eine niedrig-glykämische Ernährung hilft, die Entzündungsneigung zu senken und Karies zu vermeiden. Gleichzeitig fördert sie eine stabile Mundflora und einen gesunden Zahnschmelz.

Sind alle Kohlenhydrate schlecht für die Zähne?

Nein, langkettige Kohlenhydrate wie z. B. in Vollkornprodukten, Bulgur und Süßkartoffeln sind zahnfreundlicher als kurzkettige Kohlenhydrate, die schnell in Zucker umgewandelt werden. Langsame Kohlenhydrate fördern zudem einen stabilen Blutzuckerspiegel und reduzieren das Risiko von Zahnerkrankungen.

Welche Rolle spielt Fett in der Zahngesundheit?

Gesunde Fette wie Omega-3-Fettsäuren haben entzündungshemmende Eigenschaften und können den Heilungsprozess fördern. Sie unterstützen auch die Aufnahme fettlöslicher Vitamine, die für gesunde Zähne und Zahnfleisch essenziell sind.

Was sollte ich bei der Lagerung von Fetten beachten?

Fette wie Olivenöl oder Leinöl reagieren empfindlich auf Licht, Wärme und Sauerstoff, weshalb sie stets kühl und dunkel aufbewahrt werden sollten. Hochwertige Fette aus dem Bio-Supermarkt oder Reformhaus sind die beste Wahl, da minderwertige Produkte schneller verderben.

Wie unterstützt eine gesunde Ernährung die Mundflora?

Bestimmte Nährstoffe tragen zur Balance der Mundflora bei und können Karies und Zahnfleischentzündungen vorbeugen. Eine ausgewogene Ernährung hilft außerdem, schädliche Bakterien in Schach zu halten.

Obst ist reich an Vitaminen und Antioxidantien und daher grundsätzlich gesund, enthält jedoch auch viel Fruchtzucker (Fructose). Für gesunde Menschen sind ein bis zwei Portionen niedrig-glykämischer Obstsorten wie Beeren ideal, während Menschen mit Diabetes oder Insulinresistenz Obst eher meiden und stattdessen mehr Gemüse und Ballaststoffe wählen sollten.

Welche Makronährstoffe sind besonders wichtig nach Zahnoperationen?

Eine proteinreiche Ernährung kann die Wundheilung unterstützen, insbesondere nach operativen Eingriffen. Omega-3-Fettsäuren fördern zusätzlich die Regeneration und reduzieren Entzündungen.

Wie oft sollte ich Fisch mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren essen?

Für eine optimale Versorgung mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren sollten Sie ein- bis zweimal pro Woche fettreichen Fisch wie wild gefangenen Lachs, Makrele oder Hering in Ihren Speiseplan aufnehmen. Diese Fische liefern die wichtigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA, die eine entscheidende Rolle bei der Entzündungshemmung, der Gehirnfunktion und der allgemeinen Zellgesundheit spielen.

Biodental Hamburg unterstützt Sie dabei, eine gesunde Ernährungsweise zu finden, die auf die Bedürfnisse Ihrer Zahngesundheit zugeschnitten ist.

Termine und Beratung

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie weitere Fragen zum Thema Makronährstoffe haben.
Wir beraten Sie gern in einem persönlichen Gespräch in unserer Zahnarztpraxis für Biologische Zahnmedizin.

Zurück
Inhaltsverzeichnis

  • Makronährstoffe – die drei Hauptkategorien
  • Proteine: Aufbau und Reparatur für Zähne und Zahnfleisch
  • Kohlenhydrate: Energielieferanten, die mit Bedacht gewählt werden sollten
  • Proteine: Aufbau und Reparatur für Zähne und Zahnfleisch
  • Die Verbindung zwischen Makronährstoffen und Zahngesundheit
  • FAQs Makronährstoffe

Biodental Hamburg
Graumannsweg 61
22087 Hamburg


040 - 22 56 22 040 - 22 74 80 53 info@biodental-hamburg.de


Sprechzeiten
  • Icon "Uhr" für Sprechzeiten

    Montag 09.00 – 17.00

    Dienstag 09.00 – 17.00

    Mittwoch 09.00 – 17.00

    Donnerstag 09.00 – 17.00

    Freitag nach Vereinbarung


Telefonische Sprechzeiten
  • Icon "Uhr" für Sprechzeiten

    24/7 – bitte sprechen Sie eine Nachricht auf den Anrufbeantworter!

    Demnächst täglich variable Telefonzeiten mit direkter Erreichbarkeit!