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Ein Knochenaufbau beim Zahnarzt oder bei der Zahnärztin wird oft als notwendige Maßnahme angesehen, wenn nicht mehr genug Kieferknochen für ein Zahnimplantat vorhanden ist. Doch was viele nicht wissen: Oft kann ein Knochenaufbau vermieden werden, wenn direkt nach einer Zahnextraktion eine Sofortimplantation nach dem biologisch neutralen Konzept erfolgt – wir bei Biodental Hamburg setzen dies um.
Bei einer herkömmlichen Zahnextraktion baut sich der Kieferknochen nach dem Ziehen eines Zahns oft schnell ab. Wird jedoch sofort ein Implantat in das vorhandene desinfizierte Knochenfach (Alveole) gesetzt, bleibt der Knochen erhalten und kann sich sogar regenerieren. Bei der Sofortimplantation wird das Keramikimplantat direkt nach der Zahnentfernung in die noch frische Extraktionsalveole eingesetzt. Dabei passiert Folgendes:

Bei Biodental Hamburg setzen wir auf schonende biologische Verfahren, um den Kieferknochen so weit wie möglich zu erhalten. Unsere Erfahrung zeigt: Durch eine Sofortimplantation kann in vielen Fällen auf einen Knochenaufbau verzichtet werden.
Trotz aller modernen Methoden ist es manchmal nicht möglich, auf einen Knochenaufbau zu verzichten – insbesondere dann, wenn der Kieferknochen bereits stark abgebaut ist oder eine Sofortimplantation nicht durchgeführt werden konnte.
Jeder Kieferknochen, der nicht durch Zahnwurzeln oder Implantate belastet wird, bildet sich zurück (atrophiert).
Knochenschwund tritt häufig auf durch:
Ist der Knochen bereits zu stark zurückgegangen, bietet sich eine biologische Knochenaugmentation an, um das Implantat später sicher zu verankern.

In der Biologischen Zahnmedizin legen wir besonderen Wert auf körperverträgliche Materialien. Anstatt künstlicher Ersatzstoffe bevorzugen wir autologen Knochen – also körpereigenes Gewebe.
Allerdings kann es bei großen Knochendefekten nach langer Zahnlosigkeit vorkommen, dass nicht genug Eigenknochen vorhanden ist. In diesen Fällen kann dieser mit allogenem Knochenmaterial (Spenderknochen mit höchsten Sicherheitsstandards) kombiniert werden.
Wenn für eine sichere Verankerung eines Implantats nicht genügend Knochen im Oberkiefer vorhanden ist, kann ein Knochenaufbau durch eine sogenannte Sinusbodenelevation, auch externer Sinuslift genannt, notwendig sein. Dieses Verfahren kommt zum Einsatz, wenn der knöcherne Boden der Kieferhöhle verdickt werden muss, um die notwendige Stabilität für ein Implantat zu gewährleisten.
Hierbei wird der Sinusboden – die knöcherne Begrenzung zwischen der Kieferhöhle und den Zahnwurzeln der Backenzähne – vorsichtig angehoben. Der entstandene Hohlraum wird mit Eigenblutmembranen / A-PRF-Membranen, ggf. auch I-PRF + Knochenersatzmaterial (Sticky Bone), gefüllt, die als Gerüst für das natürliche Knochenwachstum dienen. Dadurch entsteht eine stabile Basis für das Zahnimplantat. Je nach vorhandener Knochensubstanz gibt es verschiedene Verfahren des Sinuslifts, die individuell eingesetzt werden können:

Wenn lediglich eine geringe Knochenhöhe (2–3 mm) hinzugewonnen werden muss, wird der interne Sinuslift angewandt. Dabei erfolgt der Zugang durch die Implantatbohrung selbst. Mit speziellen Instrumenten wird der Kieferhöhlenboden (die Schneider-Membran) vorsichtig angehoben, und der entstandene Raum wird mit Knochenersatzmaterial gefüllt. Dieses minimalinvasive Verfahren zeichnet sich durch eine geringe Belastung für die Patientin bzw. den Patienten aus und verursacht in der Regel nur leichte Schwellungen.
Das Intralift™-Verfahren stellt eine besonders schonende Methode des Sinuslifts dar. Hierbei werden hochfrequente Piezoinstrumente verwendet, die ohne rotierende Fräsen arbeiten. Dies reduziert das Risiko einer Verletzung der empfindlichen Weichgewebe in der Kieferhöhle erheblich. Der Intralift™ kann auch bei größeren Knochendefiziten angewendet werden und bietet durch die präzise Ultraschall-Technologie eine hohe Sicherheit für die Patientin/den Patienten.
Muss mehr als 3 mm Knochenhöhe aufgebaut werden, ist der externe Sinuslift das Verfahren der Wahl. Hierbei wird seitlich ein kleines Knochenfenster in die Kieferhöhlenwand präpariert. Durch diesen Zugang wird die Schneider-Membran vorsichtig angehoben und der geschaffene Raum mit Knochenersatzmaterial (Sticky Bone) und A-PRF-Membranen gefüllt. Dieses Verfahren erfordert eine etwas längere Heilungszeit, bietet jedoch auch bei stark reduziertem Knochenangebot eine sichere Lösung für die spätere Implantation. In den meisten Fällen wird zeitgleich das Keramikimplantat eingesetzt (einzeitiger externer Sinuslift).
Welche Methode des Sinuslifts am besten geeignet ist, hängt von der individuellen Knochensituation des Patienten oder der Patientin ab. In einem ausführlichen Beratungsgespräch analysieren wir Ihre Voraussetzungen und wählen das optimale Verfahren für einen stabilen und langlebigen Zahnersatz. Biodental Hamburg setzt dabei auf moderne, biologisch verträgliche Materialien und schonende Techniken für eine bestmögliche Regeneration und langfristigen Erfolg der Implantation.
Die Heilungszeit beträgt je nach Verfahren zwischen 3 und 6 Monaten, bis der Knochen stabil genug und das Implantat eingeheilt ist. Die von uns eingesetzten Zahnimplantate sind zu 100 % aus Keramik und daher besonders bioverträglich.
Um die Knochenaufbaumaßnahmen optimal vorzubereiten, kann die Einnahme spezieller Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung des Heilungsprozesses empfohlen werden. Der eigentliche Eingriff dauert pro Behandlungsregion in der Regel zwischen 1 und 1,5 Stunden. Nach dem Eingriff kann es zu einer leichten bis mittleren Schwellung kommen, die innerhalb von 2 bis 7 Tagen abklingt. Durch ein Leihkühlgerät mit Kühlmaske (Hilotherm®) wird dieses Risiko auf ein Minimum reduziert.
Es wird empfohlen, sich nach der Behandlung mindestens 5 Tage Ruhe zu gönnen, 3 Tage und Nächte konstant, optimalerweise bei 16 Grad zu kühlen und in dieser Zeit körperliche Anstrengungen zu vermeiden. Aktivitäten wie Fliegen, Tauchen, intensiver Sport oder das Spielen von Blasinstrumenten sollten frühestens nach 2 Wochen wieder aufgenommen werden.
Zur Nachbehandlung kann eine weitere Einnahme unterstützender Präparate über einen Zeitraum von 4 Wochen sinnvoll sein, um den Heilungsprozess zu fördern und das Immunsystem zu stabilisieren. Auf Ihr Handy sollten Sie 2 Wochen verzichten, um die knochenbildenden Zellen (Osteoblasten) zu entlasten. Eine regelmäßige Nachsorge und Kontrolle der Heilung ist essenziell, um den langfristigen Erfolg des Knochenaufbaus und der Implantation zu gewährleisten.
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