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Starke Vergrößerung von porösem menschlichem Knochengewebe in Nahaufnahme.

Knochenaufbau in Hamburg

Ein Knochenaufbau beim Zahnarzt oder bei der Zahnärztin wird oft als notwendige Maßnahme angesehen, wenn nicht mehr genug Kieferknochen für ein Zahnimplantat vorhanden ist. Doch was viele nicht wissen: Oft kann ein Knochenaufbau vermieden werden, wenn direkt nach einer Zahnextraktion eine Sofortimplantation nach dem biologisch neutralen Konzept erfolgt – wir bei Biodental Hamburg setzen dies um.

Die Vorteile der Sofortimplantation

Bei einer herkömmlichen Zahnextraktion baut sich der Kieferknochen nach dem Ziehen eines Zahns oft schnell ab. Wird jedoch sofort ein Implantat in das vorhandene desinfizierte Knochenfach (Alveole) gesetzt, bleibt der Knochen erhalten und kann sich sogar regenerieren. Bei der Sofortimplantation wird das Keramikimplantat direkt nach der Zahnentfernung in die noch frische Extraktionsalveole eingesetzt. Dabei passiert Folgendes:

  • Der natürliche Knochenstoffwechsel wird aktiviert und die Regeneration gefördert.
  • Die Meridiane im Kieferbereich werden stimuliert, was den biologischen Heilungsprozess unterstützt.
  • Das Implantat heilt stabil im vorhandenen Knochen ein, ohne dass ein aufwendiger Knochenaufbau erforderlich ist.
  • Die Behandlungszeit verkürzt sich, da der Körper die Sofortimplantation als natürliche Regeneration wahrnimmt.

 Zahnärztliche Instrumente und Keramikimplantat-Komponenten auf beigem Hintergrund.

Wann ist eine Sofortimplantation möglich?

  • Wenn ein akuter Entzündungsprozess gut zu entfernen ist.
  • Wenn genügend Restknochen vorhanden ist, um das Implantat sicher zu verankern.
  • Besonders geeignet im Frontzahnbereich, um eine hervorragende rote und weiße Ästhetik zu erzielen.

Bei Biodental Hamburg setzen wir auf schonende biologische Verfahren, um den Kieferknochen so weit wie möglich zu erhalten. Unsere Erfahrung zeigt: Durch eine Sofortimplantation kann in vielen Fällen auf einen Knochenaufbau verzichtet werden.

Wann ist ein Knochenaufbau notwendig?

Trotz aller modernen Methoden ist es manchmal nicht möglich, auf einen Knochenaufbau zu verzichten – insbesondere dann, wenn der Kieferknochen bereits stark abgebaut ist oder eine Sofortimplantation nicht durchgeführt werden konnte.

Jeder Kieferknochen, der nicht durch Zahnwurzeln oder Implantate belastet wird, bildet sich zurück (atrophiert).

Knochenschwund tritt häufig auf durch:

  • Zahnverlust ohne sofortige Versorgung,
  • Parodontitis oder Entzündungen,
  • Verletzungen oder Unfälle,
  • längere Zahnlosigkeit.

Ist der Knochen bereits zu stark zurückgegangen, bietet sich eine biologische Knochenaugmentation an, um das Implantat später sicher zu verankern.

 Nahaufnahme von brüchiger, rissiger Oberfläche als Symbolbild für Knochenschwund.

Biologischer Knochenaufbau: Sanfte Methoden für nachhaltige Implantate

In der Biologischen Zahnmedizin legen wir besonderen Wert auf körperverträgliche Materialien. Anstatt künstlicher Ersatzstoffe bevorzugen wir autologen Knochen – also körpereigenes Gewebe.

Warum ist Eigenknochen die beste Lösung?

  • Autologer Knochen weist die höchste Potenz auf, lebendes Knochengewebe zu werden.
  • Das Risiko für Abstoßungen oder Infektionen ist minimal.
  • Er fördert die natürliche Heilung und unterstützt die langfristige Stabilität von Implantaten.

Allerdings kann es bei großen Knochendefekten nach langer Zahnlosigkeit vorkommen, dass nicht genug Eigenknochen vorhanden ist. In diesen Fällen kann dieser mit allogenem Knochenmaterial (Spenderknochen mit höchsten Sicherheitsstandards) kombiniert werden.

Knochenaufbau – Sinuslift – Methoden und Verfahren

Wenn für eine sichere Verankerung eines Implantats nicht genügend Knochen im Oberkiefer vorhanden ist, kann ein Knochenaufbau durch eine sogenannte Sinusbodenelevation, auch externer Sinuslift genannt, notwendig sein. Dieses Verfahren kommt zum Einsatz, wenn der knöcherne Boden der Kieferhöhle verdickt werden muss, um die notwendige Stabilität für ein Implantat zu gewährleisten.

Hierbei wird der Sinusboden – die knöcherne Begrenzung zwischen der Kieferhöhle und den Zahnwurzeln der Backenzähne – vorsichtig angehoben. Der entstandene Hohlraum wird mit Eigenblutmembranen / A-PRF-Membranen, ggf. auch I-PRF + Knochenersatzmaterial (Sticky Bone), gefüllt, die als Gerüst für das natürliche Knochenwachstum dienen. Dadurch entsteht eine stabile Basis für das Zahnimplantat. Je nach vorhandener Knochensubstanz gibt es verschiedene Verfahren des Sinuslifts, die individuell eingesetzt werden können:

3D-Darstellung von roten Blutkörperchen in einer Blutbahn.

Interner Sinuslift – Schonendes Verfahren bei geringem Knochenmangel

Wenn lediglich eine geringe Knochenhöhe (2–3 mm) hinzugewonnen werden muss, wird der interne Sinuslift angewandt. Dabei erfolgt der Zugang durch die Implantatbohrung selbst. Mit speziellen Instrumenten wird der Kieferhöhlenboden (die Schneider-Membran) vorsichtig angehoben, und der entstandene Raum wird mit Knochenersatzmaterial gefüllt. Dieses minimalinvasive Verfahren zeichnet sich durch eine geringe Belastung für die Patientin bzw. den Patienten aus und verursacht in der Regel nur leichte Schwellungen.

Intralift™ – Minimalinvasive Technik mit Piezotechnologie

Das Intralift™-Verfahren stellt eine besonders schonende Methode des Sinuslifts dar. Hierbei werden hochfrequente Piezoinstrumente verwendet, die ohne rotierende Fräsen arbeiten. Dies reduziert das Risiko einer Verletzung der empfindlichen Weichgewebe in der Kieferhöhle erheblich. Der Intralift™ kann auch bei größeren Knochendefiziten angewendet werden und bietet durch die präzise Ultraschall-Technologie eine hohe Sicherheit für die Patientin/den Patienten.

Externer Sinuslift – Für größere Knochendefizite

Muss mehr als 3 mm Knochenhöhe aufgebaut werden, ist der externe Sinuslift das Verfahren der Wahl. Hierbei wird seitlich ein kleines Knochenfenster in die Kieferhöhlenwand präpariert. Durch diesen Zugang wird die Schneider-Membran vorsichtig angehoben und der geschaffene Raum mit Knochenersatzmaterial (Sticky Bone) und A-PRF-Membranen gefüllt. Dieses Verfahren erfordert eine etwas längere Heilungszeit, bietet jedoch auch bei stark reduziertem Knochenangebot eine sichere Lösung für die spätere Implantation. In den meisten Fällen wird zeitgleich das Keramikimplantat eingesetzt (einzeitiger externer Sinuslift).

Welche Methode ist die richtige?

Welche Methode des Sinuslifts am besten geeignet ist, hängt von der individuellen Knochensituation des Patienten oder der Patientin ab. In einem ausführlichen Beratungsgespräch analysieren wir Ihre Voraussetzungen und wählen das optimale Verfahren für einen stabilen und langlebigen Zahnersatz. Biodental Hamburg setzt dabei auf moderne, biologisch verträgliche Materialien und schonende Techniken für eine bestmögliche Regeneration und langfristigen Erfolg der Implantation.

Die Heilungszeit beträgt je nach Verfahren zwischen 3 und 6 Monaten, bis der Knochen stabil genug und das Implantat eingeheilt ist. Die von uns eingesetzten Zahnimplantate sind zu 100 % aus Keramik und daher besonders bioverträglich.

Vorteile des biologischen Knochenaufbaus bei Biodental Hamburg

  • Schonende Verfahren ohne synthetische Materialien
  • Körpereigene Regeneration wird aktiviert
  • Minimalinvasive Behandlungsmethoden
  • Geringere Entzündungsrisiken und schnelle Heilung
  • Biokompatible Materialien für langfristige Stabilität

Ablauf der Behandlung bei Biodental Hamburg

Um die Knochenaufbaumaßnahmen optimal vorzubereiten, kann die Einnahme spezieller Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung des Heilungsprozesses empfohlen werden. Der eigentliche Eingriff dauert pro Behandlungsregion in der Regel zwischen 1 und 1,5 Stunden. Nach dem Eingriff kann es zu einer leichten bis mittleren Schwellung kommen, die innerhalb von 2 bis 7 Tagen abklingt. Durch ein Leihkühlgerät mit Kühlmaske (Hilotherm®) wird dieses Risiko auf ein Minimum reduziert.

Es wird empfohlen, sich nach der Behandlung mindestens 5 Tage Ruhe zu gönnen, 3 Tage und Nächte konstant, optimalerweise bei 16 Grad zu kühlen und in dieser Zeit körperliche Anstrengungen zu vermeiden. Aktivitäten wie Fliegen, Tauchen, intensiver Sport oder das Spielen von Blasinstrumenten sollten frühestens nach 2 Wochen wieder aufgenommen werden.

Zur Nachbehandlung kann eine weitere Einnahme unterstützender Präparate über einen Zeitraum von 4 Wochen sinnvoll sein, um den Heilungsprozess zu fördern und das Immunsystem zu stabilisieren. Auf Ihr Handy sollten Sie 2 Wochen verzichten, um die knochenbildenden Zellen (Osteoblasten) zu entlasten. Eine regelmäßige Nachsorge und Kontrolle der Heilung ist essenziell, um den langfristigen Erfolg des Knochenaufbaus und der Implantation zu gewährleisten.

Jetzt Beratungstermin vereinbaren – Biodental Hamburg hilft Ihnen weiter!

 Mann liegt entspannt auf einem Sofa und erholt sich nach einem zahnärztlichen Eingriff.

FAQs Knochenaufbau in Hamburg – Sinuslift

Wie lange dauert die Heilung nach einem Sinuslift?

Die Heilung nach einer Sinuslift OP dauert in der Regel etwa 3 bis 6 Monate, abhängig vom Verfahren und von individuellen Faktoren wie Knochenqualität und Heilungsprozess. Während dieser Zeit wächst das eingesetzte Knochenmaterial in den Kieferknochen ein, sodass anschließend eine stabile Basis für das Implantat entsteht.

Ist ein Knochenaufbau schmerzhaft?

Ein Knochenaufbau wird in der Regel unter örtlicher Betäubung durchgeführt, sodass der Eingriff selbst sehr schonend ist. Nach der Behandlung kann es zu leichten Schwellungen oder leichtem Druckgefühl kommen, die mit geeigneter konstanter Kühlung gut kontrollierbar sind.

Kann ich einen Knochenaufbau vermeiden?

Ob ein Knochenaufbau vermieden werden kann, hängt von der individuellen Knochensituation ab. Durch eine Sofortimplantation nach einem Zahnverlust kann in der Regel ein Knochenaufbau umgangen werden. Anhand einer 3D-Diagnostik (DVT/Digitale Volumentomographie) können wir beurteilen, ob ausreichend Knochen vorhanden ist.

Ist ein Sinuslift für jeden Patienten geeignet?

Ein Sinuslift wird nur durchgeführt, wenn nicht genügend Kieferknochen vorhanden ist und keine Alternative möglich ist.

Was kostet ein Knochenaufbau?

Die Kosten für einen Knochenaufbau variieren je nach Methode, Umfang des Eingriffs und verwendeten Materialien. Eine genaue Kosteneinschätzung erhalten Sie nach einer individuellen Beratung bei Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht, während private Versicherungen oder Zusatzversicherungen je nach Tarif einen Teil erstatten können.

Ist eine Sofortimplantation bei jedem möglich?

Eine Sofortimplantation erfordert eine ausreichende Knochensubstanz und eine gut vorbereitete, entzündungsfreie Umgebung. Bei guter Knochendichte und stabilen Voraussetzungen kann das Implantat direkt nach der Zahnentfernung eingesetzt werden. Wir prüfen individuell, ob diese Methode für Sie geeignet ist.

Wie sicher ist allogener Knochen?

Allogener Knochen stammt von menschlichen Spendern und wird in einem aufwendigen Verfahren aufbereitet, um höchste Sicherheit zu gewährleisten. Durch strenge Kontrollen, Sterilisation und biologische Anpassung wird das Risiko von Abstoßungsreaktionen oder Infektionen minimiert.

Kann der Körper den Knochenaufbau ablehnen?

Ein Knochenaufbau wird in der Regel gut vom Körper angenommen, da die verwendeten Materialien biologisch verträglich sind. In seltenen Fällen kann es jedoch zu einer unzureichenden Einheilung oder Resorption des Knochenmaterials kommen, etwa durch Infektionen oder individuelle Heilungsfaktoren. Eine sorgfältige Planung und Nachsorge durch die Zahnärztin/den Zahnarzt minimiert dieses Risiko.

Wie schnell kann ich nach einem Knochenaufbau ein Implantat erhalten?

Meistens kann zeitgleich implantiert werden. In seltenen Fällen findet ein sogenanntes zweizeitiges Verfahren statt. Dann vergehen zwischen einem Knochenaufbau und dem Setzen des Implantats in der Regel 4 Monate, damit das Knochenmaterial stabil einheilen kann. Moderne Implantatsysteme mit hoher Biokompatibilität unterstützen den Heilungsprozess und fördern das Knochenwachstum in Höhe und Breite.

Sie interessieren sich für einen Knochenaufbau in Hamburg? Vereinbaren Sie einen Termin und lassen Sie sich individuell beraten.

Termine und Beratung

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie weitere Fragen zum Thema Knochenaufbau in Hamburg haben.
Wir beraten Sie gern in einem persönlichen Gespräch in unserer Zahnarztpraxis für Biologische Zahnmedizin.

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Biodental Hamburg
Graumannsweg 61
22087 Hamburg


040 - 22 56 22 040 - 22 74 80 53 info@biodental-hamburg.de


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