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Ein stilisiertes Bild zeigt einen großen weißen Zahn vor dem Profil eines menschlichen Kopfes mit leuchtenden, vernetzten Linien. Das Motiv verdeutlicht den Zusammenhang zwischen Zähnen und chronischen Erkrankungen und symbolisiert, wie Zahn- und Körpergesundheit eng miteinander verbunden sind.

Zusammenhang zwischen Zähnen und chronischen Erkrankungen

Viele Menschen wissen nicht, dass ihre Mundgesundheit einen erheblichen Einfluss auf ihren gesamten Körper hat. Zähne und chronische Erkrankungen stehen oft in einem engen Zusammenhang, der sowohl das Immunsystem belastet als auch das Risiko für die Entwicklung oder Verschlechterung verschiedener Krankheiten erhöhen kann. In der Biologischen Zahnmedizin, wie sie bei Biodental Hamburg praktiziert wird, wird dieser Zusammenhang erkannt und behandelt.

Doch wie können wurzelbehandelte Zähne und NICO (FDOK) das Immunsystem beeinträchtigen? Warum können chronische Erkrankungen wie Rheuma, MS, Hashimoto oder Fibromyalgie durch Zahnprobleme verstärkt werden? In diesem Blogartikel werden wir genau diese Fragen beantworten und Ihnen aufzeigen, warum es so wichtig ist, den Mund als einen Teil des gesamten Körpers zu verstehen.

Eine junge Frau hält sich mit schmerzverzerrtem Gesicht beide Wangen, was auf starke Zahnschmerzen hinweist. Das Bild verdeutlicht den möglichen Zusammenhang zwischen Zähnen und chronischen Erkrankungen, da Entzündungen im Mundraum den gesamten Körper beeinflussen können.

Wurzelbehandelte Zähne und ihre Auswirkungen auf das Immunsystem

Viele Menschen glauben, dass eine Wurzelbehandlung den betroffenen Zahn dauerhaft heilt. Doch die Realität sieht anders aus: Denn wurzelbehandelte Zähne sind tote Zähne. Im Inneren verbleiben zwangsläufig Bakterien – bedingt durch das komplexe Labyrinth der Zahnkanälchen. Diese Bakterien produzieren schwefelhaltige Gase, sogenannte Thioether und Mercaptane.

Diese Bakterien und ihre Stoffwechselprodukte, die sogenannten Endotoxine, können das Immunsystem erheblich belasten, dauerhaft aktivieren und chronische Entzündungsprozesse im Körper fördern. Diese stille Entzündung (Silent Inflammation) ist oft die Ursache für eine Vielzahl von chronischen Erkrankungen, die scheinbar unabhängig vom Mundgesundheitszustand bestehen.

Mögliche Auswirkungen auf das Immunsystem

  • Rheuma: Eine durch wurzelbehandelte Zähne verursachte Entzündung kann das Immunsystem derart belasten, dass es die Gelenke angreift und zu rheumatischen Beschwerden führt.
  • MS und Fibromyalgie: Eine anhaltende Entzündung im Kieferbereich kann das zentrale Nervensystem beeinträchtigen und zu Erkrankungen wie Multiple Sklerose (MS) oder Fibromyalgie führen.

Ein Modell eines Zahnes mit Wurzelkanal und Karies wird von einer behandschuhten Hand gezeigt. Das Bild steht für wurzelbehandelte Zähne und mögliche Risiken, da Bakterien in toten Zähnen Entzündungen hervorrufen können, die wiederum chronische Erkrankungen beeinflussen.

NICOs – eine unterschätzte Gefahr

NICOs (auch als FDOK bezeichnet: Fettig-degenerative Osteonekrose im Kiefer) sind chronische Entzündungen im Kieferknochen, die durch Zahnextraktionen, tote Zähne oder Zahnherde verursacht werden. Sie sind oft nur durch eine DVT-Aufnahme (Digitale Volumentomographie) zu diagnostizieren, da sie keine offensichtlichen Symptome wie Schmerzen verursachen.

Trotzdem können NICOs erhebliche Auswirkungen auf den gesamten Körper haben. Die Toxine und Bakterien, die in diesen Bereichen verbleiben, gelangen in den Blutkreislauf und können sich im Körper ausbreiten, was die Immunsystemfunktion beeinträchtigt. Chronische Entzündungen sind ein zentraler Faktor bei der Entstehung oder Verschärfung vieler Autoimmunerkrankungen, einschließlich Rheuma, MS, Hashimoto und Fibromyalgie.

Eine Nahaufnahme einer Frau, die mit der Hand ihre schmerzende Wange berührt, der Bereich ist rot hervorgehoben. Das Bild stellt eine NICO (Neuralgia Inducing Cavitational Osteonecrosis) dar und zeigt, wie Kieferentzündungen Beschwerden auslösen können.

Wie Zähne und chronische Erkrankungen miteinander verbunden sind

Der Zusammenhang zwischen Zähnen und chronischen Erkrankungen ist wissenschaftlich gut dokumentiert. Eine schlechte Mundgesundheit kann nicht nur zu lokalen Problemen führen, sondern auch das Risiko für schwerwiegende systemische Erkrankungen erhöhen. Hier sind einige der wichtigsten Erkrankungen, die durch Zahnprobleme verstärkt werden können:

Rheuma und Zähne

Rheumatische Erkrankungen werden oft durch eine chronische Entzündung im Körper verursacht. Studien (z. B. vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ) zeigen, dass eine chronische Zahnherdproblematik wie wurzelbehandelte Zähne das Risiko für Rheuma erhöhen kann. Die ständige Belastung des Immunsystems durch Zahnprobleme kann eine Überreaktion des Körpers auf eigene Gewebe verursachen, was zu Gelenkentzündungen und Schmerzen führt.

Hände einer älteren Person, die schmerzhaft ihre Gelenke reibt. Das Bild symbolisiert Rheuma und verdeutlicht den Zusammenhang zwischen Zähnen und chronischen Erkrankungen, da Zahnprobleme entzündliche Erkrankungen wie Rheuma verschlimmern können.

Multiple Sklerose (MS) und Zähne

Eine weitere Erkrankung, die durch Zahnprobleme verschärft werden kann, ist Multiple Sklerose. Der Zusammenhang zwischen MS und Zähnen wurde in mehreren Studien untersucht, die darauf hinweisen, dass wurzelbehandelte Zähne, Amalgam und Zahnherde als Störfelder fungieren können. Diese Störfelder belasten das Immunsystem und können zu einer Überreaktion des Körpers führen, die das Nervensystem angreift und Symptome der MS auslöst oder verstärkt.

Eine Person sitzt in einem Rollstuhl und blickt in Richtung eines Sofas im Hintergrund. Das Bild symbolisiert Multiple Sklerose und verdeutlicht, dass Forschungen den Zusammenhang zwischen Zähnen und chronischen Erkrankungen wie MS untersuchen, da Zahn- und Kieferprobleme entzündliche Prozesse im Nervensystem verstärken können.

Hashimoto und Zähne

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Schilddrüse angreift. Zahnprobleme wie NICOs oder wurzelbehandelte Zähne können das Immunsystem zusätzlich belasten, wodurch es noch stärker in die Fehlfunktion der Schilddrüse eingreift. Die autoimmunen Aktivitäten werden verstärkt und die Schilddrüse weiter geschädigt.

Ein Mann berührt seinen Hals mit beiden Händen, der Bereich ist rot hervorgehoben und deutet auf eine Schilddrüsenentzündung hin. Das Bild zeigt Hashimoto-Thyreoiditis und macht auf den Zusammenhang zwischen Zähnen und chronischen Erkrankungen aufmerksam, da Zahnherde oder Entzündungen autoimmune Prozesse begünstigen können.

Fibromyalgie und Zähne

Fibromyalgie, eine Erkrankung, die durch weit verbreitete Schmerzen und Müdigkeit gekennzeichnet ist, kann ebenfalls durch Zahnherde ausgelöst oder verschärft werden. Die chronischen Entzündungsprozesse, die durch Zähne und chronische Erkrankungen im Kieferbereich entstehen, können zu einer weiteren Verschlechterung des Allgemeinzustands führen, was die Symptome der Fibromyalgie verstärkt.

Eine Frau greift sich an die Schulter, sichtbar von hinten, was auf Schmerzen oder Muskelverspannungen hinweist. Das Bild steht für Fibromyalgie und verdeutlicht den Zusammenhang zwischen Zähnen und chronischen Erkrankungen, da versteckte Zahnherde Symptome verstärken können.

Biologische Zahnmedizin als Lösung für Zähne und chronische Erkrankungen

Die Biologische Zahnmedizin geht von einem ganzheitlichen Ansatz aus und berücksichtigt, dass die Gesundheit der Zähne nicht isoliert betrachtet werden kann. Sie betrachtet den gesamten Körper und dessen Wechselwirkungen.

Biologische Zahnärztinnen und Zahnärzte wie bei Biodental Hamburg bieten deshalb eine Reihe von Therapiemöglichkeiten an, die gezielt den Zahnherden und Störfeldern im Mundbereich entgegenwirken. Mit biologischer Zahnheilkunde können bis zu 70 Prozent aller chronischen Erkrankungen günstig beeinflusst werden.

Wichtige Behandlungsmethoden:

  • Sanierung von Wurzelkanalbehandlungen und NICOs: Die Entfernung von toten Zähnen und die Beseitigung von Zahnherden aus dem Kieferbereich sind essenziell, um das Immunsystem zu entlasten.
  • Amalgam- und Metallentfernung: zur Sanierung chronischer Entzündungen in der Mundhöhle.
  • Keramikimplantate: Diese sind metallfrei, biokompatibel, elektrisch neutral und bieten einen verträglichen Ersatz für Titanimplantate.
  • Ozontherapie: Zur Behandlung von chronischen Zahnherden und zur Förderung der Wundheilung.
  • Die Mikronährstofftherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Die „Big 5“ – Vitamin D3/K2, Vitamin C, Magnesium, Zink und Omega-3 – können das Immunsystem stärken und die Heilung von Zahnherden unterstützen. Besonders in der Phase der Behandlungswoche setzen wir hochdosierte Mikronährstoffe ein, um den Körper optimal zu unterstützen.

Eine blonde Frau lächelt entspannt und blickt freundlich zur Kamera. Das Bild steht symbolisch für Lebensqualität und Gesundheit nach erfolgreicher zahnmedizinischer Behandlung, die Beschwerden lindern und chronische Erkrankungen positiv beeinflussen kann.

FAQ Zähne und chronische Erkrankungen

Können Zähne Autoimmunerkrankungen verursachen?

Der Zusammenhang zwischen Zähnen und chronischen Erkrankungen ist wissenschaftlich untersucht. Unsere Zellen besitzen einen biologischen „Ausweis“ (MHC: Major Histocompatibility Complex), der dem Immunsystem signalisiert: „Ich gehöre hierher.“ Wird dieser MHC-Code durch Toxine aus Zahnherden, wurzelbehandelten Zähnen oder Amalgamfüllungen verändert, erkennt das Immunsystem die Zelle plötzlich als fremd.

Dies kann zu Autoimmunreaktionen führen, bei denen das Immunsystem versehentlich eigene Zellen angreift. Je nachdem, welche Zellen betroffen sind, können unterschiedliche Beschwerden entstehen: Belastungen an den Muskeln können Symptome wie bei Fibromyalgie hervorrufen, Belastungen an Nerven können Erkrankungen wie MS oder Hashimoto begünstigen.

Wie erkenne ich, ob ein wurzelbehandelter Zahn problematisch ist?

Ein wurzelbehandelter Zahn kann auch ohne äußere Symptome Toxine abgeben, die das Immunsystem belasten. Eine Kieferstörfelddiagnostik und Röntgenbilder helfen, mögliche Entzündungen zu erkennen. Wir empfehlen, den wurzelbehandelten Zahn generell entfernen und durch ein Keramikimplantat ersetzen zu lassen.

Was ist NICO / FDOK und wie beeinflusst es die Gesundheit?

NICO steht für “neuralgia inducing cavitational osteonecrosis“. Es handelt sich um chronische Entzündungen im Kieferknochen, die das Immunsystem belasten und chronische Erkrankungen wie Rheuma oder MS begünstigen können.

Welchen Einfluss haben Zähne auf Rheuma?

Zahnprobleme wie wurzelbehandelte Zähne können chronische Entzündungen im Körper verursachen. Diese Entzündungen belasten das Immunsystem, das dadurch überreagieren kann. Im Fall von Rheuma greift das Immunsystem fälschlicherweise die Gelenke an, was zu den typischen Beschwerden wie Schmerzen und Schwellungen führt.

Kann eine schlechte Mundgesundheit Multiple Sklerose (MS) verschärfen?

Ja, MS und Zahnprobleme hängen zusammen. Zahnherde und wurzelbehandelte Zähne können stille Entzündungen im Körper fördern, die das Immunsystem zusätzlich belasten. Diese chronischen Entzündungen können die Symptome von MS verschlimmern und den Verlauf der Krankheit negativ beeinflussen.

Was ist der Zusammenhang zwischen Zähnen und Hashimoto?

Hashimoto kann durch Zahnprobleme wie wurzelbehandelte Zähne verschärft werden, da diese das Immunsystem zusätzlich belasten und zu einer Fehlreaktion führen.

Wie hilft die Biologische Zahnmedizin bei der Behandlung von chronischen Erkrankungen?

Die Biologische Zahnmedizin entfernt Zahnherde und Störfelder, entlastet das Immunsystem und fördert die Gesundheit des gesamten Körpers. Durch Entfernung des Herdes oder Störfeldes kann es zu einer sofortigen Verbesserung der Beschwerden kommen („Sekundenphänomen“). Durch ein Neuraltherapeutikum kann dies im Vorfeld simuliert werden.

Was versteht man unter einem Störfeld im Zahnbereich?

Ein Störfeld ist eine Zahnkrankheit oder ein Zahnherd, der Entzündungen verursacht und das Immunsystem belastet, was zu chronischen Erkrankungen führen kann. Durch die Behandlung dieser Störfelder können wir eine „silent inflammation“ reduzieren und das Immunsystem stärken.

Unser ganzheitlicher Ansatz

Die enge Verbindung zwischen Zähnen und chronischen Erkrankungen ist wissenschaftlich gut belegt und sollte bei der Behandlung von chronischen Erkrankungen berücksichtigt werden. Die Biologische Zahnmedizin, wie sie bei Biodental Hamburg angeboten wird, betrachtet den gesamten Körper und sorgt dafür, dass Zähne und Immunsystem im Einklang stehen, um die bestmögliche Gesundheit zu gewährleisten. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin für eine ganzheitliche Beratung und Behandlung.

Termine und Beratung

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie weitere Fragen zum Thema Zusammenhang zwischen Zähnen und chronischen Erkrankungen haben.
Wir beraten Sie gern in einem persönlichen Gespräch in unserer Zahnarztpraxis für Biologische Zahnmedizin.

Biodental Hamburg
Graumannsweg 61
22087 Hamburg


040 - 22 56 22 040 - 22 74 80 53 info@biodental-hamburg.de


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